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Ariel Hipercar Elektrorennwagen mit Turbinenantrieb

Ab in den Urlaub mit einem Luxus-Reisemobil und dem Bugatti Chiron im Gepäck

Es sieht aus wie ein Batmobil, nur in klein. Es hat Flügel und wird von einem benzinelektrischen Hybridaggregat angetrieben. Wie das Mini-Batmobil heißt? Es nennt sich Ariel Hipercar. Hipercar steht für „High Performance Carbon Reduction“. Gebaut wird das Ariel Hipercar in Crewkerne im Vereinigten Königreich von Ariel Motors, einem kleinen britischen Automobilhersteller.

Weit über 1.0000 PS leistet das Ariel Hipercar mit Allradantrieb und Turbine Arielmotor
Weit über 1.000 PS leistet das Ariel Hipercar mit Allradantrieb und Turbine

Ariel Hipercar leistet über 1.000 PS

Derzeit gibt es den Ariel Hipercar Elektrorennwagen nur als Prototyp. Kommt er einmal offiziell auf den Markt, soll es von ihm zwei Leistungsvarianten geben. Einmal mit zwei Elektromotoren mit je 295 PS. Jeder treibt ein Rad am Heck des Ariel Hipercar an. Und ihn gibt es als Allrad-Rennwagen mit 4 x 295 PS, was zusammen dann die volle Leistung von 1.180 PS ergibt.

Sicherlich die falsche Location für den Elektrosportwagen, der gehört nämlich auf die Rennstrecke Arielmotor
Sicherlich die falsche Location für den Elektrosportwagen, der gehört nämlich auf die Rennstrecke

Turbinenantrieb für das Ariel Hipercar

Derzeit erprobt Ariel eine sogenannten Range-Extender in Form einer Turbine am Elektro-Rennwagen. Die kleine Turbine leistet weitere 47 PS und wird mit Renn- oder synthetischen Kraftstoff angetrieben. So kämen am Ende dann über 1.200 PS an den Antriebsrädern an. Ariel will das Hipercar damit in 2 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigen.

Über Scherentüren steigt man ein in das Hipercar von Ariel Motors Arielmotor
Über Scherentüren steigt man ein in das Hipercar von Ariel Motors

Ariel Ausstattung und Technik

Ein Rahmen aus Aluminium mit Querlenkern und einem verstellbaren Billstein-Fahrwerk bilden die Basis des Elektrorennwagens. Geschmiedete Felgen mit Michelin-Cup-Bereifung, vorne in 265/35 hinten in 325/30 sorgen für den nötigen Grip.

Beim aktuellen Prototyp kommen Verkleidungsteile aus dem 3D-Drucker zum Einsatz. Für die zukünftigen Serienmodelle plant Ariel dann ein Body aus Kohlefaser. Unter der Verkleidung sorgt ein Überrollkäfig für die nötige Sicherheit.

Aerodynamik wird beim Ariel Hipercar groß geschrieben. Ein Flügel in der Frontschürze sorgt für Abtrieb. Lamellen und senkrechte Leitwerke an den vorderen Kotflügeln leiten die Luft um die Seitenspiegel herum. Hintere Lamellen und Flossen, sie ähneln einer Rückenflosse eines Hais, sorgen für zusätzliche Stabilität. Eine kleine Dachhutze leitet die Luft an die Mikroturbine.

Für den nötigen Grip sorgen Reifen von Michelin Arielmotor
Für den nötigen Grip sorgen Reifen von Michelin

Preis Ariel Hipercar – Was soll der Elektrorennwagen einmal kosten?

Wird das Ariel Hipercar einmal in Serie gehen, müssen selbst Gutbetuchte einiges dafür auf das Konto von Ariel Motors überweisen. Zu einem Stückpreis von knapp 1,2 Millionen Euro soll das Hipercar seinen Besitzer finden. Ganz schön viel Kohle für den 1,4 Tonnen leichten Elektrorenner .

Wild und schnell sieht der Ariel ja aus, aber ob der Fledermausmann soviel Geld für ein Elektrosportwagen ausgeben würde? Sie haben noch kein Batmobil? Dann versuchen Sie doch Ihr Glück bei der deutschen Ariel-Atom-Niederlassung in Chemnitz.

Image Credit / Bildquelle: arielmotor.co.uk

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